Das verlorene Licht

Taren

Der, der stehen bleibt

Förster, Vater, Beschützer. Taren hat sein ganzes Leben damit verbracht, seine Tochter durch den Wald zu führen. Jetzt muss er lernen, stillzuhalten, während sie weitergeht.

Taren ist wortkarg, praktisch und stur, wenn es um den Schutz seiner Familie geht. Er redet wenig. Wenn er viel spricht, hat es Gewicht. Sein Humor ist trocken und wird stärker, je weniger sein Körper tun kann — als arbeite seine Stimme für den Rest mit.

Als Eichenruh nicht mehr sicher ist, flieht Taren mit Aemilia in den Nordwald. Er kennt den Wald, er kennt die Wege, er kennt die Gefahren. Was er nicht kennt, ist die Welt dahinter. In der Grenzmark wird er verwundet. Von da an kann er führen, aber nicht mehr schützen — nicht so, wie sein Körper es gewohnt ist.

Taren trägt mütterlicherseits eine alte Linie. Der Name Elian taucht in Erzählungen aus der Grenzmark auf — eine Frau aus Eichenruh, die alte Wege kannte. Er hat das nie für wichtig gehalten. Jetzt beginnt es, eine Rolle zu spielen, die er nicht wollte.

Im thalvarischen Tal bleibt er zurück. Verwundet, unter Aufsicht, fähig zu stehen, aber nicht zu reisen. Er gibt Aemilia zwei Dinge mit: Elians Ring und einen verbreiterten Messergriff. Die letzten Handgriffe eines Vaters, der akzeptieren muss, dass seine Tochter etwas tun muss, das er nicht für sie tun kann.