Das verlorene Licht

A.B. Calder

A.B. Calder ist das Pseudonym eines Autors, der seit vielen Jahren Geschichten über Erinnerung, Wahrheit und die Dinge schreibt, die Menschen vergessen wollten.

Er lebt mit seiner Familie in der Dominikanischen Republik - weit entfernt vom deutschsprachigen Raum, aber nah an der Überzeugung, dass Heimat nicht nur ein Ort ist, sondern auch eine Sprache, eine Erinnerung und die Geschichten, die man mit sich trägt.

Im Alltag arbeitet er als selbstständiger IT-Dienstleister, Anlagenelektroniker und freiberuflicher Programmierer. Vielleicht ist es kein Zufall, dass seine Geschichten oft von Systemen handeln - von Ordnungen, die zerbrechen, von verborgenen Zusammenhängen und von der Frage, was geschieht, wenn eine Welt beginnt, sich selbst wieder zu erinnern.

Die Welt von Valis entstand aus einer einfachen Frage: Was passiert mit einer Gesellschaft, wenn Wissen nicht verloren geht, sondern bewusst verborgen wird?

Aus dieser Frage entstand Das verlorene Licht - eine Fantasy-Serie über vergessene Wahrheiten, alte Magie und Menschen, die lernen müssen, wieder zuzuhören.

A.B. Calder schreibt auf Deutsch.

Wie Das verlorene Licht entstand

Warum diese Geschichte. Warum jetzt.

Manche Geschichten entstehen aus einer Idee. Diese entstand aus einem Gefühl.

Aus dem Eindruck, dass Menschen vieles wissen - und trotzdem vergessen haben, wie man zuhört. Dass Welten nicht nur durch Gewalt zerbrechen können, sondern auch durch Stille, durch Kontrolle und durch Dinge, über die niemand mehr sprechen darf.

Die Welt von Valis begleitet mich seit vielen Jahren. Nicht als fertiger Plan, sondern als leise Frage: Was geschieht mit einer Welt, wenn Wahrheit gefährlich wird? Wenn Magie nicht verschwindet, sondern weggesperrt wird? Und wenn Menschen lernen, sich vor dem zu fürchten, was sie einst mit der Welt verbunden hat?

Es gab lange Pausen zwischen den Kapiteln. Arbeit, Alltag, Familie. Aber manche Geschichten warten geduldig. Sie verschwinden nicht. Sie kehren zurück, sobald man wieder bereit ist, ihnen zuzuhören.

Aemilia, Eiran und die anderen Figuren dieser Welt entstanden nicht aus großen Heldenbildern. Mich interessieren Menschen, die suchen. Menschen, die zweifeln. Menschen, die Fragen stellen, obwohl sie wissen, dass die Antworten ihr Leben verändern könnten.

Ich habe Das verlorene Licht lange nur für mich geschrieben. Dass andere diese Welt nun betreten können, fühlt sich manchmal immer noch unwirklich an.

Diese Reihe ist für alle, die spüren, dass unter stillen Oberflächen etwas verborgen liegt. Für alle, die sich fragen, wer entscheidet, welche Wahrheit erzählt werden darf. Und für alle, die glauben, dass selbst verlorenes Licht irgendwann zurückkehren kann.